The child is grown, the dream is gone – I have become comfortably numb
Hintergrundgeräusch: Dave Matthews Band – Big Eyed Fish
Gefühlszustand: Stofftier in einer Waschmaschine
Randbemerkung:
- ‘Ira wird bestimmt durchdreh’n, wenn ihr das Kissen seines Vaters versaut!’
- ‘Hehehe, Sie sind ziemlich witzig für einen Kerl mit neun Fingern.’
[aus 'Suicide Kings']
…seit zwei Tagen nicht in der Schule gewesen (einschließlich heute) – teils, weil es mir psychisch total elend ging, teils aus körperlichem Bähgründen. Psychisch bin ich ja schon länger etwas geplättet – kein Wunder, mit dem Stress, der sich hinter jeder Ecke versteckt und der sich seit dem letzten Wochenende noch ins drölfzigtausendfache multipliziert hat. Dazu kommen Selbstzweifel, Druck wegen dem bekommenen (*yay*) Eignungsgespräch an der Schule, Trauer und Fassungslosigkeit über die Schlechtheit mancher Menschen – an dieser Stelle nochmal viel sehr Danke an Nessa fürs Dasein gestern =) – und gewisse Überlegungen, unter anderem wegen einer gewissen Krypta ^^ – wobei ich da auch froh bin, wenn ich Letzteres – auch wenn es positiver Stress ist – immerhin so einigermaßen unbeschadet an Leib und Seele überstanden habe
Seit zwei Wochen oder so dreht meine Psychosomatik jetzt nämlich auch noch total am Teller, dazu kommen noch unbestimmte Schmerzzustände…habe da jetzt auch erstmal einen Termin in einem Monat bei einem Schmerzspezialisten bekommen…geht ja so nicht mehr weiter *hrmpf*
joa…ansonsten war heute dann auch zum ersten Mal seit wasweißichwieviel Wochen Therapie – aber war nicht halb so spektakulär, wie man vielleicht erwarten sollte ^^
hauptsächlich habe ich sie über alles informiert, was die letzten Wochen so abging, habe mit ihr über Schmerzen, akute Heulattacken, körperdysmorphes Blah, nichts-Festes-essen-können und über Alltägliches geredet…und irgendwie habe ich immer den Eindruck nach solchen Stunden, dass ich mich entschuldigen müsse – dafür, dass es ja nichts ‘gebracht’ hat (wobei das ja gar nicht stimmt *gegen innere Gewissensstimme anpalaver*), dass ich so langweilig bin und sie volltexte mit Sachen, die sie vielleicht gar nicht interessieren…und ich ärgere mich über mich selbst, weil ich von so vielem gesprochen habe, was meiner späteren Meinung nach komplett unwichtig zu war…ohne eigentlich zu wissen, was wichtig gewesen wäre und was ich sonst hätte erzählen sollen…nuja…
hm…in der Waschmaschine toben gerade ein paar T-Shirts herum, die ich versuche grün zu färben…hoffen wir mal, dass das irgendwie hinhaut – bis jetzt schaut es auf jeden Fall ziemlich optimalst aus ^^
und ich müsste mal so langsam mit dem Farbe-bekennen-Projekt anfangen…Idee hätte ich sogar, aber ich bin momentan höchst phlegmatisch und matschelig
und irgendwas essen wäre nach zwei Tagen nur Flüssigernährung auch nicht gerade die verkehrteste Idee…hachja…
| verbale Ambivalenz – Kapitel II |

